Jetzt wird's heiß: Nachdem in den vergangenen Monaten insgesamt 31 Vitas beim Aufladevorgang Feuer gefangen haben, untersucht die japanische Regierung die Vorfälle.

Gefährlicher Spielspaß: Wie das Onlinemagazin andriasang.com berichtet, sind seit Veröffentlichung der Vita im Dezember weltweit 31 Fälle von spontaner Selbstentzündung beim Ladevorgang gemeldet worden. Der japanischen Regierung ist das entschieden zu häufig, um es als blöden Zufall abzustempeln. Ein Untersuchungsausschuss nimmt sich der Angelegenheit an und will dem Fehler auf der Sache auf den Grund gehen. Sony unterstützt die Nachforschnungen und versorgt das National Institute of Technology and Evaluation mit Details zu den Vorfällen.
Offenbar versteckt sich der Feuerteufel in der Steckerverbindung zwischen Handheld und Netzteil. Sony sieht allerdings keinen Grund zur Panik, eine Rückruf-Aktion wurde bisher nicht eingeleitet. Der Hersteller geht von menschlichem Versagen aus und glaubt, dass die Besitzer der Geräte die Anschlussbuchse mit Flüssigkeiten oder Gegenständen verschmutzt beziehungsweise blockiert haben. Nicht gerade ein schmeichelhaftes oder gar beruhigndes Statement. Von einer unbewachten Aufladung solltet ihr vorerst absehen. Zumindest bis der Fall endgültig geklärt ist.